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Aktualität + Branchenkompetenz = Mandantenorientierung

Fit für die Zukunft:

Unternehmerische Sozialverantwortung


Was bringen Umweltschutz, Sponsoring & Co.?

Studien zeigen, dass Kunden immer kritischer werden und zunehmend darauf achten, wie nachhaltig ein Unternehmen wirtschaftet und für welche Werte es steht. Deshalb werden engagierte Firmen und Marken immer erfolgreicher im Vergleich zu weniger engagierten. Dieses neue Verständnis von wirtschaftlichem Handeln wird häufig als „Unternehmerische Sozialverantwortung“ (englisch: Corporate Social Responsibility, kurz CSR) bezeichnet. Gewinnstreben und gesellschaftliche Verantwortung werden dabei nicht mehr als Gegensätze, sondern als komplementäre Handlungsfelder betrachtet, die sich gegenseitig bedingen. In unserem Unternehmerseminar „Fit für die Zukunft“ am 10. Oktober in Dresden haben wir uns daher diesem Thema gewidmet.

Im Unternehmen leben

Dr. Anja Schwerk von der Humboldt-Universität zu Berlin erläuterte in ihrem Vortrag, wie Unternehmerische Sozialverantwortung definiert ist und auf welche verschiedenen Bereiche sich diese in der Praxis beziehen kann. Unternehmerische Sozialverantwortung umfasst nämlich nicht nur Sponsoring und Spenden, sondern beginnt viel früher, im Unternehmen selbst. „Ein CSR-Konzept muss zum Unternehmen passen und vor allem auch im Unternehmen gelebt werden – sonst funktioniert es nicht“, so Dr. Anja Schwerk.

Bei der KOMSA Kommunikation Sachsen AG ist dies der Fall. In ihrem Praxisvortrag stellte Kerstin Grosse, Aufsichtsratsvorsitzende der KOMSA, das Nachhaltigkeitskonzept und die verschiedenen Maßnahmen ihres Unternehmens vor. Dabei stehen die eigenen Mitarbeiter und ihre Familien im Fokus. Unter anderem mit einer dezentralen Organisation, zahlreichen Weiterbildungsangeboten und einem betriebseigenen Kinderhaus fördert und unterstützt KOMSA Angestellte am Arbeitsplatz sowie zu Hause.

Tu Gutes und rede darüber

Die großen Konzerne haben begonnen, ihre Sozialverantwortlichkeit auch verstärkt für ihre Werbung zu nutzen. Dagegen scheint im Mittelstand eher die Devise zu lauten, keinen großen Wind um sein Engagement zu machen. Dies bestätigt Rosemarie Haase, Geschäftsführerin der Erzgebirgischen Landbäckerei Drebach, in unserer Podiumsdiskussion. Seit der Gründung ihres Familienbetriebes vor 22 Jahren sind ihr soziale Verantwortung und der persönliche Einsatz für jeden einzelnen Mitarbeiter sehr wichtig. „Mein Motto war dabei immer: Nicht groß drüber reden, sondern lieber einfach tun“, sagt sie.

Diese Erfahrung hat auch Maurice Stanszus von WeGreen gemacht. Seiner Ansicht nach ist diese fehlende Kommunikation jedoch einer der Gründe, warum der Anteil an nachhaltigem Konsum immer noch verhältnismäßig gering ist, obwohl die Bereitschaft in der Bevölkerung dazu laut Studien deutlich höher liegt. Mit seiner Suchmaschine WeGreen im Internet möchte er dies ändern. Sie solll die Transparenz und den Dialog zwischen den Unternehmen auf der einen Seite und den Konsumenten auf der anderen Seite stärken und somit für mehr Nachhaltigkeit sorgen. Sein Appell, besonders an kleine und mittelständische Unternehmen, ist daher eindeutig: „Tu Gutes und rede darüber.“

Präsentationsfolien + Fotos

Die Präsentationsfolien unserer Referenten Dr. Anja Schwerk von der Humboldt-Universität zu Berlin und Maurice Stanszus von WeGreen stehen Ihnen auf dieser Seite bis Ende Dezember zum Download zur Verfügung:

Dr. Anja Schwerk - Unternehmerische Sozialverantwortung in Deutschland
Maurice Stanszus - Transparenz, Dialog, Nachhaltigkeit

Hier können Sie das Programm (PDF) zur Veranstaltung herunterladen. In unserer Bildergalerie erhalten Sie außerdem einen visuellen Eindruck von unserer Veranstaltung.